Die Inklusionsgruppe diskutierte den barrierefreien Zugang zum Cap-Arcona-Dokumentationszentrum
(Stadt Neustadt in Holstein)
Barrierefreien Zugang schaffen
Wie können möglichst viele Menschen das Cap-Arcona-Dokumentationszentrum selbstständig besuchen und gleichberechtigt erleben? Mit einer sogenannten Fokusgruppe Inklusion hat die Stadt Neustadt in Holstein Anfang September wichtige Perspektiven in die weitere Planung des Museums einbezogen.
In einem vierstündigen Workshop mit Kurator Stefan Nies und den Ausstellungsgestaltern Christian Frommelt und Katharina Schumann von Whitebox Dresden diskutierten die Teilnehmenden ihre Wünsche und Hinweise für die weitere Planung des Dokumentationszentrums. Dabei ging es unter anderem darum, wie Ausstellung, digitale Angebote und räumliche Gestaltung so geplant werden können, dass Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen (z. B. Gehörlose, Blinde und Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind) Zugang zu den Inhalten erhalten und sich im Dokumentationszentrum gut orientieren können.
Die Ergebnisse des Workshops werden in die weiteren Planungen einfließen. Die Fokusgruppe Inklusion gehört zusammen mit der Gruppe der Schülerinnen und Schüler sowie der Gruppe mit postmigrantischer Perspektive zum partizipativen Planungsprozesses für das neue Cap-Arcona-Dokumentationszentrum. Die Anregungen und Erfahrungen der Teilnehmenden ergänzen die fachwissenschaftliche und museumspädagogische Arbeit und sollen dazu beitragen, einen zeitgemäßen, zugänglichen und vielfältigen Ort des Erinnerns und Lernens in Neustadt in Holstein zu entwickeln.