Scheune auf Gut Glasau in Sarau, in der die KZ-Häftlinge im April 1945 zwei Wochen lang eingepfercht wurden
(Foto: Gedenkstätte Ahrensbök)
Radtour Todesmarsch Sarau 1945
Zu einer Fahrradtour an der Route des Todesmarsches von KZ-Häftlingen vor 81 Jahren lädt die Gedenkstätte Ahrensbök am Mittwoch, 24. Juni 2026, ein. Sie wird von Gedenkstätten-Mitarbeiter Sven-Michael Veit geleitet und erläutert.
Die rund 20 Kilometer lange Tour beginnt und endet an der Gedenkstätte. Stationen sind die Todesscheunen Siblin und Sarau, der Gutshof des Kommandanten des Marsches, SS-Oberscharführer Max Schmidt, in Neuglasau und der Friedhof Ahrensbök.
Hunderte Häftlinge starben auf diesem Marsch, die Bombardierung der KZ-Schiffe „Cap Arcona“ und „Thielbek“ in der Lübecker Bucht am 3. Mai 1945 forderte mehr als 7.000 Menschenleben, nur wenige Hundert überlebten.
Start: Mittwoch, 24. Juni 2026, 10.30 Uhr, Gedenkstätte Ahrensbök, Flachsröste 16.
Strecke: 20 km, ca. 3,5 Stunden (mit Pause im Café Sarau), teilweise Wald- und Feldwege, mit eigenem Rad
Teilnahme: kostenlos, Spende erwünscht
Anmeldung bitte unter: sven.veit@gedenkstaetteahrensboek.de
(Bei schlechtem Wetter erfolgt eine Absage am Tourtag bis 8 Uhr per Mail.)
Weitere Termine:
Sonntag, 19. Juli, 10.30 Uhr
Mittwoch, 19. August, 10.30 Uhr
(Quelle: Gedenkstätte Ahrensbök)